Jahresbericht 2024

Liebe Mitglieder, verehrte Damen und Herren,

wie immer möchte ich auch heute über die Arbeiten auf dem Schloßberg berichten.

Für die Arbeitsgruppe begannen die Arbeiten 2024 schon im Januar mit dem Aufräumen von Ästen und Sträuchern, welche bei den Fällarbeiten durch die Stadt Königsberg nach den Herbststürmen und aufgrund Trockenstress an vielen Bäumen von der Schönen Aussicht, bis zur Auffahrt zum Schloßberg, zurückgeblieben waren. Ebenfalls schnitt die Arbeitsgruppe die Sträucher entlang der Abendterrasse der Schloßberggaststätte zurück und entsorgte diese im Wallgraben.  Aus Holzverschalungsmaterial wurden im Februar eine Treppe und ein Podest für die mobile Bratwurstbude zusammengebaut und das Dach der Bratwurstbude umgebaut. Im Frühjahr konnte Alfred Walk zusammen mit dem 1. Burgvogt die im letzten Jahr mit dem Stromanschluss für den Basteiturm verlegte neue Wasserleitung hinüber zur Freilichtbühne an die Wasseruhr der Schloßberggemeinde im Keller der Schlossberggaststätte anbinden. Im April begann die Arbeitsgruppe mit den weiteren Arbeiten am Basteiturm. Dazu brachte man die Maschinen und Werkzeuge vom Burghof in den Wallgraben, da es einfacher war, die Versorgung der Helfer vom Wallgraben aus durchzuführen. Es wurde auch gleich ein weiteres Stockwerk nicht mehr benötigtes Baugerüst abgebaut, abgeseilt und im Untergeschoß des Basteiturms verstaut. An den kommenden Samstagen wurden nach und nach die noch nicht ausgebesserten Sandsteinfugen an der Außenwand des Basteiturms gereinigt und neu verfugt. Immer wenn eine Gerüstebene am Basteiturm fertig war, konnte das Baugerüst um eine Ebene abgebaut und die schweren Gerüstteile eingelagert werden. Zwischendurch führten die Helfer noch einige Aufräum- und Ausbesserungsarbeiten rund um und an den Schlossbergmauern durch. So wurden hinter der Kemenatenmauer zwei große Sandsteine als Pfosten für eine spätere Sitzbank einbetoniert und im Wallgraben Sandsteine erneuert und ein paar Mauerfugen ausgebessert. Nachdem im letzten Jahr die Gaststätte nicht verpachtet war, mähten wir von der Arbeitsgruppe ab und an die Grasflächen im Burghof, auf der Kemenatenmauer und hinter der Gaststätte bis zur Sonnenterrase ab. Im Herbst entfernten wir den starken Efeubewuchs im Burghof, besonders an der Terrasse hinauf zur Gaststätte.  Anfang November konnte mit dem Aufräumen sämtlicher Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsgeräte, sowie dem Einlagern der Wasserfässer die Baustelle winterfest gemacht werden. Auch die letzten Teile des Arbeitsgerüstes rund um den Basteiturm wurden abgebaut und ein Gerüstfeld am kleinen Rondell neben dem Basteiturm wieder aufgebaut. Mit dem Verbrennen von allerlei Holzabfällen, welche im Laufe des Jahres angefallen waren, und dem Verarbeiten der letzten Sand- und Zementreste, beendete die Arbeitsgruppe ihre Arbeiten an der Schloßbergruine für das Jahr 2024.

Das „Steigäckerle“ wurde, wie schon seit Jahren, von Peter und Sonja Thiergärtner in Schuß gehalten. So wurden mehrere Male im Jahr die Wege von Gras, Laub, Brombeerbewuchs und Äste, welche auf die Pfade gefallen waren, befreit. Der eine oder andere umgefallene Baum wurde gemeinsam mit Helfern aus der Arbeitsgruppe aufgeräumt und das Holz sauber aufgeschichtet.

Im Jahr 2024 leisteten die freiwilligen Helferinnen und Helfer insgesamt

955 Arbeitsstunden.

An Baumaterial wurden im Jahr 2024 folgende Mengen verbraucht :

                   8       Sack Trass-Zement

                   7       Sack Trass-Kalk

            ca. 2 t      Sand, einige Sandsteine, sowie Kleinmaterial.

Das benötigte Baumaterial besorgten wir uns hauptsächlich bei der Firma Batzner in Haßfurt.

Unser Reinigungstrupp, die „Besenweiber“, kümmerte sich wieder um die Sauberkeit und Ordnung auf und um den Schloßberg. Mehrmals wurde Unrat im Burghof, Wallgraben und auf dem Fußweg hinab zur Jugendherberge entfernt. Etliche Male wurden die Türme und das Brunnenhaus gereinigt. Viel Arbeit bereitete den Besenweibern das Entfernen des Laubes auf den Wegen und Plätzen auf dem Schlossbergareal. Mit ihrem Einsatz sorgte der Reinigungstrupp für einen sauberen und ordentlichen Eindruck auf dem ganzen Schloßberg.

Mit der Arbeitsleistung aus den vorangegangenen Jahren erhöht sich die Gesamtzahl der Arbeitsstunden an der Schloßbergruine von 1971 bis einschließlich Ende 2024

auf 82724 Stunden.

In dieser Zahl sind die Zeiten für Arbeiten, die im Hintergrund permanent ablaufen und für das Vereinsleben sehr wichtig sind, nicht mit enthalten. Dazu zählen unter anderem die Kassier- und Schreibarbeiten, Botengänge, Geburtstagskarten schreiben und zurecht machen, organisatorische Vorbereitungen, sonstige Hilfeleistungen oder auch Strümpfe stricken und Bastelarbeiten für den Weihnachtsmarkt. An dieser Stelle möchte ich mich bei all den Helferinnen und Helfern für die freiwillige und entgeltlose Arbeitsleistung, bei den Vereinsmitgliedern für die Mitgliedsbeiträge, bei den Gönnern und Förderern für Spenden und Zuwendungen, bedanken. Mein Dank geht auch an die Stadt Königsberg mit ihrem Bürgermeister und unserem Ehrenvorsitzenden Claus Bittenbrünn an der Spitze für die Unterstützung und Wertschätzung der Arbeit, die wir hier oben leisten. Ein besonderer Dank geht an Dagmar Kirchner, die schon seit Jahren die Getränke und Brotzeit für die freiwilligen Helfer spendiert.

2.1 Termine und Veranstaltungen der Schloßberggemeinde 2024

Der Gemeinderat traf sich im Jahr 2024 zu 2 Vorstandssitzungen.

Das Vereinsjahr 2024 begann mit einer Vorstandssitzung Anfang Januar, sowie einem Gottesdienst in der Marienkirche anläßlich der traditionellen Herzog-Wilhelm-Kettenfeier am 27. Januar. Ein erster Höhepunkt im laufenden Jahr 2024 war die Jahreshauptversammlung am 28. Januar, welche das erste Mal, solange ich mich erinnern kann, nicht in der Schloßberggaststätte stattfand. Nachdem die Gaststätte auf dem Schloßberg auf Grund eines fehlenden Pächters geschlossen war, fand die Jahreshauptversammlung im Königsberger Sportheim statt. Die Berichte der Vorstandschaft über das abgelaufene Vereinsjahr 2023 sowie die Neuwahlen der Vorstandschaft standen im Vordergrund der Versammlung. Da sich die amtierende Vorstandschaft bereit erklärt hatte nochmals für weitere zwei Jahre zu kandidieren, gingen die Wahlen recht flott über die Bühne. Der Ehrenvorsitzende Bürgermeister Claus Bittenbrünn schlug der Versammlung die einzelnen Personen zu den jeweiligen Posten vor. So wurden Eddi Klug als 1. Burgvogt, Heinz-Dieter Schmidt als 2. Burgvogt, Gerd Kost als Säckelwart (Kassier) und Walter Schneider als Gemeindeschreiber (Schriftführer) sowie als Gemeinderatsmitglieder Herbert Sinner, Inge Schneider, Ewald Fischer, und Erich Schulz einstimmig gewählt.

Ein Höhepunkt der Jahreshauptversammlung sind die Ehrungen verdienter Mitglieder.

So wurde durch die Stadt Königsberg i.Bay. Walter Schneider für über 1600 freiwillige Arbeitsstunden mit der großen Goldmünze geehrt.

Die Schloßberggemeinde ehrte Sonja Schulz und Sonja Thiergärtner für über 100 freiwillige Arbeitsstunden mit dem großen Burgbild.

Weiter ging es im Vereinsjahr mit der 1. Mai-Wanderung. Eine kleine Wandergruppe traf sich am Hallenbad von Königsberg und marschierte durch die Königsberger Flur hinauf in den Burggraben. Hier standen schon einige freiwillige Helfer an den Ständen bereit, um die Wanderer und Besucher der Burgruine mit Getränken, Gegrilltem sowie Kaffee und Kuchen zu verwöhnen.

Der traditionelle Pfingstfrühschoppen fand am 20. Mai statt. Das Team des Café Schmaus kümmerte sich um die Bewirtung im Burghof, die Schloßberggemeinde verkaufte wieder Bratwürste sowie Bausteine. Für die musikalische Umrahmung sorgte der evangelische Posaunenchor unter Leitung von Wolfgang Fischer. Nachdem das Wetter auch mitspielte, konnten die zahlreichen Teilnehmer einen sehr schönen Frühschoppen im Burghof verbringen.

Am 15. und 16. Juni fand die Rosen- und Gartenmesse statt. Der Besucherandrang war an beiden Tagen gut. Die vielen freiwilligen Helfer hatten ordentlich zu tun, so dass fast alle Bratwürste verkauft waren. Da es dieses Jahr nicht so heiß wie im letzten Jahr war, hatten wir noch einige Getränke übrig.

Am 20. Juli konnte die Schloßberggemeinde mit einer Einweihungsfeier den Abschluß des durch die Städtebauförderung bezuschussten Wiederaufbau des Basteiturms gebührend begehen. Dazu waren alle Helferinnen und Helfer des Vereins eingeladen, die in den letzten Jahren am Wiederaufbau mitgewirkt haben. Eingeladen waren auch alle am Bau beteiligten Baufirmen, der Erste Bürgermeister der Stadt Königsberg Claus Bittenbrünn, die zuständigen Sachbearbeiter aus der Stadtverwaltung Andrea Lutsch und Peter Schmidt, alle Stadträte und Ortssprecher von Königsberg mit Ortsteilen, Manfred Grüner von der Regierung von Unterfranken, der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel sowie die Vertreter beider Kirchen in Königsberg. Nach der Begrüßung der Gäste durch den 1. Burgvogt Eddi Klug schlossen sich Glückwünsche und Dankesworte des Ersten Bürgermeisters Claus Bittenbrünn sowie des Landtagsabgeordneten Steffen Vogel an. Der Erste Bürgermeister bedachte alle anwesenden Helfer noch mit einem schönen Präsent. Diakonin Sabine Dresel und Pastoralreferentin Claudia Nowak sprachen einen Segen und dankten besonders für den unfallfreien Ablauf dieser großen Baumaßnahme.  Im Anschluß an den „offiziellen“ Teil verbrachten alle Anwesenden bei ausgezeichneter Verpflegung ein paar gesellige, fröhliche und kurzweilige Stunden im Obergeschoss des neuen Basteiturms.

Der traditionelle Jahresausflug Ende August führte die Teilnehmer mit den Bus nach Ochsenfurt zur Stadtbesichtigung, anschließend zur Kaffeepause nach Sommerach zum „Tag der offenen Winzerhöfe“, bei der auch der eine oder andere Schoppen getrunken wurde. Den Abschluss bildete die Abendeinkehr im Biergarten von Bauer Robert in Zeil. Es war wieder für alle Teilnehmer ein sehr schöner Ausflugstag.

Am 28. September starteten um 6.00 Uhr früh bei leichtem Nieselregen 47 Teilnehmer auf dem Marktplatz Richtung Coburg zur 58. Coburgwanderung. Die Truppe wurde in Altenstein noch um 13 Wanderer verstärkt. Sonja Schulz und Udo Grieser sorgten in Eicha in der Halle des Wanderfreundes Wolfgang Reuter für die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen. Ernst Zieg spendierte zum wiederholten Male Kaffee und Kuchen. Nach 18.00 Uhr trafen die Wanderer auf dem Marktplatz in Coburg ein. Nach dem Gruppenfoto am Brunnen neben dem Rathaus endete die Wanderung in der Gastwirtschaft „Münchner Hofbräu“. Begrüßt wurde die Wanderschar dort von einer kleinen Abordnung des Altherrenverbandes der Casimiriana. Da der 1. Burgvogt Eddi Klug am Abend verhindert war, übernahm Gemeindeschreiber Walter Schneider die Begrüßung und die Übergabe der kleinen Geschenke für den ältesten und jüngsten Wanderer sowie allen Helfern, die zum Gelingen der Wanderung beigetragen haben. Gegen 21.00 Uhr ging es mit dem Bus und ein paar Autos wieder nach Königsberg zurück.

Am 30. November fand nachmittags eine kleine Weihnachtsfeier in der Sportheimgaststätte statt. Es wurden ein paar weihnachtliche Lieder gesungen, Walter Schneider trug gereimte Anekdoten aus dem Vereinsjahr vor und für die freiwilligen Helferinnen und Helfer hatte der Nikolaus Geschenke vorbeibringen lassen. Weiter wurden ein paar Bilder aus dem Vereinsjahr gezeigt. Für Kaffee und Kuchen sorgten einige Frauen der Reinigungsgruppe.

Der 40. Königsberger Weihnachtsmarkt auf dem weihnachtlich geschmückten Marktplatz bildete den Abschluss des Vereinsjahres. Die Schloßberggemeinde beteiligte sich wieder mit ihrem Verkaufsstand und bot viele selbstgebastelte Waren wie Sterne, Engel, gestrickte Socken, Bienenwachskerzen, usw, an. Das Wetter spielte mit, es war trocken und ab und an spitze die Sonne hervor. Die Besucherzahl war von Anfang an gut und mehr als im letzten Jahr, so daß auch wir wieder einiges an Weihnachtsartikel verkaufen konnten. Ebenfalls hatten sich zum 40. Jubiläum des Königsberger Weihnachtsmarktes Ewald Fischer mit seiner Frau Monika bereiterklärt, mit Schmiedetätigkeiten am Markt zu beteiligen. Die Einnahmen aus dem Verkauf gingen als Spende an die Schloßberggemeinde. Dabei sind für die Schloßberggemeinde 207,16 € eingegangen. Vielen, vielen Dank Ewald und Monika für eure Arbeit.

Auch allen anderen, die mit ihren Bastel-, Strick- und sonstigen Arbeiten zur Bestückung des Weihnachtsmarktstandes beigetragen oder den Standdienst übernommen haben möchte ich mich im Namen der Vorstandschaft recht herzlich bedanken.

Einen besonderen Dank geht an Gerlinde Bittenbrünn, die wieder viele Weihnachtssterne für die Schloßberggemeinde gebastelt hatte. Die Sterne wurden auch noch bei Frau Schloßbauer in ihrem Geschäft Filz+Funkel angeboten, was weitere 157,– € Einnahmen für die Schloßberggemeinde brachte.

Ausblick auf das bevorstehende Vereinsjahr 2025

Sicherlich werden wir uns auch dieses Jahr um den Bewuchs rund um den Schloßberg kümmern.

Wenn die Temperaturen es wieder zulassen, werden wir mit den Ausbesserungsarbeiten am Basteiturm weiter machen.

So gilt es die alten und brüchigen Fugen am Fuße des Turms auszustemmen und neu zu verfugen.

Weiter fehlen im Zwischengeschoss des Basteiturms noch ein Holzboden und Holzofen zum Heizen.

Ebenfalls ist die Abdichtung der Plattform vom Rongeturm nicht mehr dicht. Hier werden wir uns um eine Fachfirma kümmern müssen, die eine neue Abdichtung aufbringt. Wo wir können wollen mit Handlangertätigkeiten unterstützen.

Auch macht uns der Wächterturm wieder Ärger. Hier sind in letzter Zeit wieder einige Putzstücke aus den Fachwerk Gefachen rausgebrochen. Dazu müssen wir uns Gedanken machen, wie wir den Wächterturm so herrichten bzw. herrichten lassen, damit nicht alle 10 bis 15 Jahre größere Ausbesserungsarbeiten durchgeführt werden müssen.

Die jährlichen Veranstaltungen wie Maiwanderung, Pfingstfrühschoppen, Rosen- und Gartenmesse, Jahresausflug und die Weihnachtsfeier so wie die Teilnahme am Weihnachtsmarkt wollen wir auch dieses Jahr durchführen bzw. uns beteiligen.

Alle Aktiven und auch die Vorstandschaft würden sich freuen, wenn sich noch ein paar weitere Helfer finden würden, die uns beim Aufbau und Unterhalt der Burgruine sowie an den Festen unterstützen.  Auch in der Vorstandsarbeit bräuchten wir eine Verjüngung. Wenn sich jemand vorstellen könnte mit aktiv zu werden bitte melden.

Die Arbeitsgruppe trifft sich in der Regel samstags ab 8.00 Uhr, Ende ist gegen 12.00 Uhr und wer mal an den Festen als Griller oder sonst helfen möchte, kann sich gerne bei mir melden.

Das Gleiche gilt für die „Besenweiber“, auch sie freuen sich über zusätzliche Unterstützung. Wer Lust hat mitzumachen bitte an Inge Schneider wenden. Sie teilt die Arbeiten ein und meldet sich, wenn Hilfe benötigt wird.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!

Königsberg in Franken, 26. Januar 2025

Jahresbericht 2023

Liebe Mitglieder, verehrte Damen und Herren,

wie immer möchte ich auch heute über die Arbeiten auf dem Schloßberg berichten.

Die Arbeitsgruppe begann ihre Arbeiten 2023 mit dem Zurückschneiden des Bewuchses und demFällen von zwei kranken Bäumen. Ende Februarwurden noch einige Aufräumarbeiten durchgeführt, eine gefällte kranke Eiche auf der Freilichtbühne aufgesägt und das Astwerk entsorgt. Im Märzbegannen die Arbeiten im, um und am Basteiturm.Zuerst schlossen wir im Zwischengeschoss mit Balken und Bohlen eine Öffnung, welche als Abgang ins Untergeschoß gedacht war. Dann wurden noch ein paar Abbrucharbeiten imZwischengeschoss durchgeführt und mit dem Verfugen der letzten Sandsteine der Innenwand des Zwischengeschosses weitergemacht. Auch wurden Schlitze für die Stromversorgung geklopft und Schalterdosen gebohrt und dann nach und nach die Stromversorgung im Basteiturm verlegt. Weiter ging es mit dem Aufmauern der Brüstung entlang der Treppe ins Zwischengeschoss sowie dem Verschließen des Treppenabgangs nach oben mit Holzdielenbrettern. Anfang April kamen die ersten Fachfirmen, um mit ihren Arbeiten zu beginnen. Zuerst wurde das bestehende Gerüst durch die Firma Reußenzehn und der Zimmerei Klöffel so weit erhöht, dass die Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden. In den nächsten Tagen konnte man zusehen, wie das sechseckige Dach nach und nach fertiggestellt wurde. Bevor das Dach komplett zugedeckt war, brachte die Baufirma Krauser aus Oberhohenried noch den 14 Meter hohen Kamin in den Basteiturm ein. Im Anschluß verputzte das Maler- und Verputzergeschäft Eller aus Rügheim den Kaminkopf. Das mit Biberschwanzziegeln eingedeckte Dach wurde mit einer Kugelspitze aus Blech gekrönt. Die freiwilligen Helfer der Arbeitsgruppe kümmerten sich weiter um die Arbeiten, bei denen keine Fachfirmen notwendig waren. So wurde u.a. an der Stromverteilung durch eine Fachkraft aus der Arbeitsgruppe gearbeitet.Auch führte die Arbeitsgruppe Verfugungs- undStreicharbeiten am Dach durch. Weiter ging es Ende Mai mit der Firma Steinmetz aus Haßfurt,welche die Sandsteinbeläge im Obergeschoß und auf den Treppen ins Zwischengeschoss verlegte. Im Juni wurden der Treppenabgang und die äußere Innenwand des Zwischengeschosses sauberabgeklebt und von der Maler- und VerputzerfirmaEller fachmännisch verputzt. Die Arbeitsgruppe führte anschließend die umfangreichen Streicharbeiten aus. Mitte Juli wurden die insgesamt acht Fenster von der Schreinerei Hau aus Hofheim eingebaut. Bevor dieSandsteinfensterbänke von der Firma Steinmetz gesetzt werden konnten, mussten die Männer der Arbeitsgruppe an einigen Fenstern die Öffnungen entsprechend ausstemmen, so dass die Sandsteinplatten passgenau eingesetzt werden konnten. Die Firma Schmitt aus Jesserndorf brachte Ende Juli Eisengitter als Absturzsicherung an den Fenstern des Basteiturms an. Ebenfalls baute sie den schmiedeeisernen Handlauf ins Zwischengeschoß ein. Im August und im Oktoberwurden dann das Tor ins Obergeschoß und die Tür ins Zwischengeschoß durch die Schreinerei Hau eingebaut. Nach dem Einbau von Tür, Tor undFenstern wurden alle entstandenen Fugenzwischen dem Holz und den Steinwänden von der Arbeitsgruppe sauber verfugt.

Im September grub die Arbeitsgruppe vom Abstellraum hinter der Garage bis zum Basteiturm mit einem Bagger einen Graben für ein Erdkabel zur Stromversorgung und eine Wasserleitung für die Bratwurstbude an Pfingsten, baute beides einund verfüllte den Graben wieder. Zwischendurch wurden weitere Sandsteinfugen neu verfüllt. Ende Oktober wurde damit begonnen, die Gerüstebenen, welche nicht mehr benötigt werden, abzubauen und aufzuräumen. Am 28. Oktober wurde mit dem Aufräumen sämtlicher Werkzeuge, Maschinen, Arbeitsgeräte und übriges Material sowie dem Einlagern der Wasserfässer die Baustelle winterfestgemacht. Mit dem Zuschließen des neuen Tores im Basteiturm beschloss die Arbeitsgruppe die Arbeiten am Basteiturm im letzten Jahr.

Im Jahr 2023 leisteten die freiwilligen Helferinnen und Helfer insgesamt

ca. 1.155 Arbeitsstunden.

An Baumaterial wurden im Jahr 2023 folgende Mengen verbraucht :

  • 5 Sack Portland-Zement
  • ​​6 Sack Trass-Zement
  • 5 Sack Trass-Kalk
  • ca. 2 t Sand
  • ​einige Sandsteine​
  • 80 Kalksandsteine 24x24x17 cm
  • ​Eisenhalterungen, Farbe, Pinsel, Farbroller, Haken für das Tor
  • 6 Eimer weiße Wandfarbe mit 2 Kanister Grundierung.

Das benötigte Baumaterial besorgten wir uns hauptsächlich bei den Firmen Batzner und Sidon in Haßfurt. Die Wandfarbe bezogen wir von der Verputzer Firma Eller aus Rügheim.

Die Schloßberggemeinde investierte zum Erhaltund Wiederaufbau des Schloßberges 2023 über 60.000, — Euro. Das Geld stammt aus denÜberschüssen aus den Festlichkeiten, Spendenund Beiträgen aus den letzten Jahren.

An dieser Stelle mein besonderer Dank an die Helferinnen und Helfer für die freiwillige und entgeltlose Arbeitsleistung, an alleVereinsmitglieder für die Mitgliedsbeiträge, an die Gönner und Förderer für Spenden undZuwendungen. Ein besonderer Dank geht an Dagmar Kirchner, die schon seit Jahren die Getränke und Brotzeit für die freiwilligen Helfer spendiert.

In unserer Jubiläumsveranstaltung 2022 hatte uns der CSU-Landtagsabgeordnete Steffen Vogel75.000,– Euro an Fördergelder in Aussicht gestellt.Diese zu bekommen war gar nicht so einfach. Die Beantragung eines Zuschusses war nur über die Städtebauförderung möglich. Dafür musste eine Kostenschätzung der noch auszuführenden Baumaßnahmen sowie jeweils drei Angebote für jedes einzelne Gewerk bei der Regierung von Unterfranken eingereicht werden. Nach der Kostenschätzung und der Bearbeitung durch die Behörde wurde der Stadt Königsberg, da nur dieseals Eigentümerin des Schloßberges den Zuschuß erhalten konnte, 67.500,– Euro in Aussicht gestellt. Dieser Betrag errechnet sich aus 94.000,– Euroanrechenbarer Kosten, wobei die geschätzten Kosten bei 107.000,– Euro lagen. Die Gesamtkosten nach den Ausschreibungen lagen einiges über der Schätzung. Auch waren die Abschlußrechnungen am Ende höher, aber sind im Rahmen geblieben. Somit beliefen sich die in Rechnung gestellten Arbeitsleistungen der Handwerker auf 126.000,– Euro. Besonders zu erwähnen ist, dass sämtliche Handwerksbetriebe aus dem Landkreis Haßberge kamen und gute Leistungen erbrachten. 

Mit dem Schlußbescheid der Regierung von Unterfranken vom 30.11.2023 erhielt die Stadt Königsberg die volle angekündigte Zuwendung in Höhe von 67.500—Euro.

Für die Entscheidung des Stadtrates Königsberg,mit unserem Ehrenvorsitzenden ErsterBürgermeister Claus Bittenbrünn an der Spitze, den Aufbau des Basteiturms mit Fördermitteln aus der Städtebauförderung voranzubringen, möchte ich mich im Namen der Schloßberggemeinde recht herzlich bedanken, natürlich auch beimLandtagsabgeordneten Steffen Vogel. Dieser hatte die Fördermittel im bayerischen Landtag für die Stadt Königsberg und für die Arbeit der Schloßberggemeinde reserviert. 

Den Mitarbeitern in der Stadtverwaltung Königsberg, Frau Andrea Lutsch als Sachbearbeiterin für die Denkmalpflege und Städtebauförderung sowie Herrn 

Peter Schmidt als technischer Leiter des Bauamtesin Königsberg gilt mein besonderer Dank. Diese hatten die Hauptarbeiten mit den Beantragungen und Rücksprachen beim Landratsamt Haßberge und der Regierung von Unterfranken.

Unser Reinigungstrupp, die „Besenweiber“, kümmerte sich um die Sauberkeit und Ordnung auf und um dem Schloßberg. Mehrmals wurde Unrat und Laub im Burghof, Wallgraben und auf dem Fußweg hinab zur Jugendherberge entfernt. EtlicheMale wurden die Türme und das Brunnenhausgereinigt. Mit ihrem Einsatz sorgten unsere„Besenweiber“ für einen sauberen und ordentlichen Eindruck auf dem ganzen Schloßberg.

Mit der Arbeitsleistung aus den vorangegangenenJahren erhöht sich die Gesamtzahl der Arbeitsstunden an der Schloßbergruine von 1971 bis einschließlich Ende 2023

auf 81768 Stunden.

In dieser Zahl sind die vielen Stunden für Arbeiten, die im Hintergrund permanent ablaufen und für das Vereinsleben sehr wichtig sind, nicht mit enthalten. Dazu zählen unter anderem die Kassier- und Schreibarbeiten, Botengänge, Geburtstagskartenschreiben und zurecht machen, organisatorische Vorbereitungen, sonstige Hilfeleistungen oder auchStrümpfe stricken und Bastelarbeiten für den Weihnachtsmarktstand.

Mein besonderer Dank geht an alle, die hierbei immer wieder mit anpacken und helfen und so mitdazu beitragen, dass die Arbeiten so reibungslos ablaufen.

2.1 Termine und Veranstaltungen der Schloßberggemeinde 2023

Der Gemeinderat traf sich im Jahr 2023 zu 4Vorstandssitzungen.

Die Herzog-Wilhelm-Kettenfeier am 27.01.machteden Anfang der Veranstaltungen der Schloßberggemeinde. Weiter ging es mit der Jahreshauptversammlung 2023 am 29. Januar. Neben den Berichten der Vorstandschaft über das Jahr 2022 standen die Ehrungen verdienter Mitglieder im Vordergrund.

Bei der Jahreshauptversammlung wurde durch die Stadt Königsberg i.Bay. 

Peter Thiergärtner für über 1000 freiwillige Arbeitsstunden geehrt.

Herbert Spath leistete ebenfalls bis Ende 2022über 1000 freiwillige Arbeitsstunden zum Erhalt und Wiederaufbau unseres Schloßberges, wollte aber nicht durch die Stadt Königsberg geehrt werden.

Die Schloßberggemeinde ehrte

Ursula Spath für über 100 freiwillige Arbeitsstunden mit dem großen Burgbild.

Als nächster gemeinsamer Vereinstermin stand die1. Mai-Wanderung an. Start war um 10.00 Uhr am Königsberger Hallenbad, eine kleine ScharVereinsmitglieder nahmen an der Wanderung teil. Es ging über die Wart Richtung Queckbrünnleinzum Schloßberg. Im Wallgraben gab es dann Essen und Trinken. Trotz des durchwachsenen Wetters kamen etliche Mitglieder und einigeFremde im Laufe des Nachmittags, um sich mit Gegrilltem und Kaffee mit Kuchen verwöhnen zu lassen.

Der traditionelle Pfingstfrühschoppen fand am 29. Mai statt und wurde, trotz einiger Unstimmigkeiten,für die der Pächter der Schloßberggaststätte im Vorfeld sorgte, sehr gut angenommen. Die Schloßberggemeinde sorgte wieder für Bratwürste, der Posaunenchor für Unterhaltung und der Wirt für die Getränke, so dass jeder Besucher schöne Stunden im Burghof verbringen konnte.

Die Rosen- und Gartenmesse wurde am 3. Wochenende im Juni veranstaltet. Sehr viele Besucher waren gekommen, so dass wir bei den Getränken so gut wie ausverkauft waren. Da es am Sonntag wieder recht warm war und damit auch etwas weniger Besucher kamen, sind wieder einige Bratwürste übrig geblieben. Mit dem Erlös waren wir aber sehr zufrieden.

Der traditionelle Jahresausflug Anfang September führte die Teilnehmer mit dem Bus nach Markt Heidenfeld zur Stadtbesichtigung mit einem Aussscheller, der uns sehr humorvoll durch das schöne Städtle führte. Dann ging es weiter nach Karlstadt zur Kaffeepause, welches ebenfalls wunderschön am Main liegt und eine Besichtigung wert ist. Auf der Heimfahrt ging es noch nach Werneck in den Landschaftsgarten, um sich die Beine zu vertreten und das reizvolle Ambiente zu genießen. Abendeinkehr war dann in Wülflingen im„Oberen Bergbiergarten“, der zum Verweilen einlud.Es war, wie ich meine, wieder ein sehr schöner Ausflugstag.

Am 30. September starteten um 6.00 Uhr früh ca. 60 Teilnehmer auf dem Marktplatz Richtung Coburgzur 57. Coburgwanderung. Die Truppe wurde in Altenstein noch um 12 Wanderer verstärkt. Sonja Schulz und Udo Grieser sorgten in Eicha in der Halle eines Wanderfreundes für die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen. Ernst Zieg spendierte zum wiederholten Male den verzehrten Kuchen und den Kaffee. Ab 18.15 Uhr trafen die Wanderer nach und nach auf dem Marktplatz in Coburg ein. Nach einem Gruppenfoto, leider nicht mit allen Teilnehmern, endete die Wanderung, dannvollständig, in der Gastwirtschaft „Münchner Hofbräu“. Begrüßt wurde die Wanderschar von einer kleinen Abordnung des Altherrenverbandes der Casimiriana und dem 1. Burgvogt Eddi Klug.Dieser bedankte sich bei dem Wanderführer Erich Schulz und allen Helfern, die zum Gelingen der Wanderung beigetragen haben, mit kleinen Geschenken. Edith Kuhn spendete 150 Euro für die Beleuchtung des Basteiturms. Gegen 21.00 Uhrstartete die Heimfahrt nach Königsberg mit dem Bus.

Am Sonntagnachmittag, dem 03. Dezember, fandeine kleine Weihnachtsfeier in der Sportheimgaststätte statt. Es wurden weihnachtliche Lieder gesungen, Walter Schneidertrug gereimte Anekdoten aus dem Vereinsjahr vor und für die freiwilligen Helferinnen und Helfer gabes Geschenke von den Besenweibern. Weiter wurden einige Dias aus dem Fundus unseresEhrenburgvogts Oskar Stubenrauch gezeigt. 

Der 39. nigsberger Weihnachtsmarkt auf demweihnachtlich geschmückten Marktplatz bildete den Abschluss des Vereinsjahres. Die Schloßberggemeinde beteiligte sich wieder mit ihrem Verkaufsstand und bot viele selbstgebastelte Waren wie Sterne, Engel, gestrickte Socken, Bienenwachskerzen sowie Walnüsse an. Das Wetter spielte mit, es war trocken und ab und an kam mal die Sonne raus. Die Besucherzahl war am Anfang verhalten, später gut, gefühlt weniger als letztes Jahr. An dieser Stelle möchte ich mich im Namen der Vorstandschaft bei allen bedanken, die mit dazu beigetragen haben, dass unser Verkaufsstand wieder so reichlich bestückt war.Besonders bedanken möchte ich mich bei Gerlinde Bittenbrünn, die wieder viele Sterne und Engelchen für die Schloßberggemeinde gebastelt hat. Diese wurden nicht nur am Weihnachtsmarkt, sondern in der ganzen Weihnachtszeit auch im Verkaufsladen von Filz und Funk durch die Familie Schloßbauerzum Kauf angeboten. Der Erlös aus dem Verkauf kam voll und ganz der Schloßberggemeinde zugute. Dies zu den Veranstaltungen 2023.

2.2 Ausblick auf das bevorstehende Vereinsjahr 2024

Was steht 2024 an:

Wie im Weihnachtsbrief schon zu lesen war haben die Handwerkerfirmen und die freiwilligen Helfer die Arbeiten, welche von der Regierung von Unterfranken über die Städtebauförderung bezuschusst werden, erledigen können. Es sind noch einige Kleinarbeiten, die bekanntlich auch immer lange aufhalten auszuführen. Natürlich wird es auch noch eine kleine Einweihungsfeier (Richtfest) im Laufe des Frühjahres geben.

Sicherlich werden wir uns auch um den Bewuchs rund um den Schloßberg kümmern. Die Stadt Königsberg hat durch den Stadtförster Patrick Valtenmeier, nach Rücksprache mit der Oberen Naturschutzbehörde, etliche Bäume rund um den Schloßberg und im Steigäckerle fällen lassen. Dies waren durch die Stürme und den Klimawendel nicht mehr gesund bzw. schon umgefallen und abgebroch. Einige Bäume können und sollen auch nicht aufgeräumt werden. Die werden der Natur überlassen. 

Wenn die Temperaturen es wieder zulassen,werden wir mit den Ausbesserungsarbeiten am Basteiturm weiter machen. 

So gilt es die alten und brüchigen Fugen auszustemmen und neu zu verfugen. Vor dem Eingang in den Basteiturm wollen wir noch eine Ablaufrinne aus Pfastersteinen setzten. Ebenfalls fehlen im Zwischengeschoss noch ein Holzbodenund Holzofen zum Heizen, um den Raum dann auch richtig nutzen zu können. Ebenfalls wollen wirdas Obergeschoss noch mit Bildern vom Aufbau der Burgruine und Ausstellungskästen mit Fundstücken aus der Wiederaufbauphase ausstatten. 

Ebenfalls ist die Wasserleitung für die Bratwurstbude und die Stromversorgung für den Basteiturm noch fachmännisch und sauber anzuschließen.

Auch macht uns der Wächterturm wieder Ärger. Da müssen wir uns Überlegen wie wir diesen so herrichten können, dass die Gefahr von herabfallenden Putzstücken nicht mehr vorkommt.

Ebenfalls ist die Abdichtung der Plattform vom Rongeturm nicht mehr richtig dicht. Hier werden wir eine Fachfirma zur Abdichtung beauftragen dürfenund wo möglich selbst mit Hand anlegen.

Die jährlichen Veranstaltungen wie Maiwanderung, Pfingstfrühschoppen, Rosen- und Gartenmesse, Jahresausflug und die Weihnachtsfeier und -marktwollen wir auch dieses Jahr durchführen bzw. uns beteiligen. 

Alle Aktiven würden sich freuen, wenn sich nochein paar weitere Helfer, ob junge oder älter, finden würden, die uns beim Aufbau und Unterhalt der Burgruine unterstützen möchten. Jeder ist uns recht herzlich willkommen.

Arbeitsbeginn ist in der Regel samstags von 8.00Uhr, Ende gegen 12.00 Uhr.

Das Gleiche gilt für die „Besenweiber“, auch sie freuen über zusätzliche Unterstützung. Wer Lust hat mitzumachen bitte an Inge Schneider wenden.Sie teilt die Arbeiten ein und meldet sich, wenn Hilfe benötigt wird.

An dieser Stelle nochmals mein Dank an alle Mitglieder, Förderer und Gönner der Schloßberggemeinde für ihre Unterstützung.Besonders bei jenen, welche uns schon über Jahren hinweg immer wieder mit Geldzuwendungen fördern.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!

Königsberg in Franken, 28. Januar 2024

Jahresbericht 2022

Liebe Mitglieder, verehrte Damen und Herren,

wie immer möchte ich auch heute über die Arbeiten auf dem Schloßberg berichten.

Die Arbeitsgruppe begann ihre Arbeiten im Februar mit dem Zurückschneiden des Bewuchses an den Hängen des Schloßberges unterhalb der Brücke bis zur Altershäuser Aussicht und rund um die Schöne Aussicht. Ende März wurden noch einige Aufräumarbeiten durchgeführt und im April begannen die Arbeiten am Basteiturm wieder. So wuchs der Basteiturm im Laufe des Jahres bis auf über drei Meter Höhe an. Dabei wurden bis Ende Oktober wieder sehr viele Sandsteine auf Sicht aufgemauert und eine Kalksandsteinmauer als Abgrenzung für den Abgang in das Zwischengeschoß aufgebaut. Etliche Kubikmeter Beton und Mörtel, sowie einige Tonnen Eisen wurden verbaut.

Zwischendurch mussten noch schwere und lange Sandsteine für weitere drei Fensterstürze aus Ostheim und Prappach geholt und eingebaut werden. Außerdem erfolgten mit einem Hubsteiger Ausbesserungsarbeiten am Wächterturm. Abschluss der diesjährigen Arbeiten am Basteiturm bildete das Gießen eines Ringankers mit Eisenbewährung, damit darauf die Balken des im nächsten Jahr aufzurichtenden Daches befestig werden können.

Am 05. November wurde die Baustelle mit dem Aufräumen sämtlicher Werkzeuge, Maschinen, Arbeitsgeräte und übriges Material sowie dem Entleeren der Wasserfässer winterfest gemacht. Damit wurden die Arbeiten für 2022 auf dem Schloßberg eingestellt.

Unser Reinigungstrupp, die „Besenweiber“, kümmerte sich um die Sauberkeit und Ordnung auf und um dem Schloßberg. Mehrmals wurde Unrat und Laub im Burghof, Wallgraben und auf dem Fußweg hinab zur Jugendherberge entfernt. Etliche Male wurden die Türme und das Brunnenhaus gereinigt. Mit ihrem Einsatz sorgten unsere „Besenweiber“ für einen sauberen und ordentlichen Eindruck auf dem ganzen Schloßberg.

An Baumaterial wurden im Jahr 2022 folgende Mengen verbraucht :

                   47     Sack Portland-Zement

                   25     Sack Trass-Zement

                   11     Sack Trass-Kalk

                   12 t   Sand

                   2 t     Kies, Betonreste

                   300   Kalksandsteine, unterschiedlicher Größe

                   13 t   Sandsteine

sowie noch einiges an Kleinmaterial wie Befestigungsmaterial, Werkzeuge, Schleifpapier, Pinsel, Farbe usw.

Die freiwilligen Helferinnen und Helfer leisteten 2022 insgesamt

1173,5 Arbeitsstunden.

Das benötigte Baumaterial besorgten wir uns hauptsächlich bei der Firma Batzner in Haßfurt. Den Sand und den benötigten Baustahl lieferte bzw. bezogen wir von der Firma Krauser aus Oberhohenried.

Für den einen oder anderen Arbeitseinsatz stand uns der Radlader oder ein Pritschenwagen der Stadt Königsberg zur Verfügung. Ebenfalls unterstützte uns das Bauamt unter Leitung von Herrn Peter Schmidt sowie die Sachbearbeiterin für die Denkmalpflege Frau Andrea Lutsch bei den Beantragungen im Landratsamt oder der Regierung von Unterfranken. Hierfür möchte ich mich recht herzlich bei unserem Ehrenvorsitzenden Bürgermeister Claus Bittenbrünn und den Mitarbeitern bei der Stadt bedanken.

Mit der Arbeitsleistung aus den vorangegangenen Jahren erhöht sich die Gesamtzahl der Arbeitsstunden an der Schloßbergruine von 1971 bis einschließlich Ende 2022

auf 80.556 Stunden.

In dieser Zahl sind die vielen Stunden für Arbeiten, die im Hintergrund permanent ablaufen und für das Vereinsleben sehr wichtig sind, nicht mit enthalten. Dazu zählen unter anderem die Kassier- und Schreibarbeiten, Botengänge, Geburtstagskarten schreiben und zurecht machen, organisatorische Vorbereitungen, sonstige Hilfeleistungen oder auch Strümpfe stricken und Bastelarbeiten für den Weihnachtsmarktstand.

Mein besonderer Dank geht an alle, die hierbei immer wieder mit anpacken und helfen und so mit dazu beitragen, dass die Arbeiten so reibungslos ablaufen.

Königsberg in Franken, 29. Januar 2023